Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren




Eine Methode der Wahrheitsfindung




Ohne Leitfaden im Denkprozess ist unser Erfolg im Herausfinden der Wahrheit zu jedem beliebigen Thema bestenfalls sporadisch und begrenzt. Im Folgenden biete ich Ihnen ein Rahmenwerk an um Ihrer Methode der Wahrheitsfindung Struktur zu geben und Ihre Zuversicht zu erhöhen, dass die Überzeugungen, an denen Sie festhalten, auch tatsächlich wahr sind.

All diese Techniken überschneiden sich und sind zu einem gewissen Grad miteinander verflochten, doch wir können sie dennoch trennen um ein nützliches Bild von dem Prozess in seiner Gesamtheit zu bekommen. Dieses Gerüst ist jedoch nicht unbedingt vollständig.

Generelle Techniken

Es gibt verschiedene Methoden und Techniken, die den Prozess des Denkens und Abwägens zur Wahrheitsfindung ausmachen. Da sie alle miteinander verwoben sind, sollten sie innerhalb des Prozesses situationsgerecht angewandt werden. Ich habe dieses Konzept in einer gewissen Reihenfolge aufgestellt, aber nur weil man ja schließlich irgendwo anfangen muss. Beim Denken und Schlussfolgern taucht man praktisch bei jeder neuen Fragestellung in eine weitere Kiste ab und führt eine weitere Mini-Ermittlung durch. Daher sollte man sämtliche Techniken ständig im Sinn haben, so wie ein Handwerker mit all seinen Werkzeugen vertraut ist und in jeder Situation das geeignete einsetzt.

Stellen Sie Fragen:

    1. Fragen zu stellen ist die Essenz des Denkprozesses und sollte eine fortwährende Gewohnheit sein, die Sie kontinuierlich auf jedem Schritt Ihrer Ermittlung nutzen.
    2. Stellen und beantworten Sie Fragen und Unter-Fragen in der Form von Warum? und Wie?
    3. Was versuche ich herauszufinden? Was sind meine Definitionen? Weiß ich, wovon ich rede? Was ist der Kontext?
    4. Seien Sie eindeutig und überlegen Sie laut. Haben Sie keine Scheu vor Selbstgesprächen. Sie sind kein Zeichen für Irrsinn, sondern ein Zeichen von expliziten Denkprozessen in Aktion.
    5. Es braucht etwas Übung, zu lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Um an die Grundlagen zu kommen müssen Sie sich beispielsweise fragen, welche Dinge zu den Ursachen gehören und welche zu den Auswirkungen, welche die Hauptursachen sind und welche die Konsequenzen.

Seien Sie objektiv:

    1. Fragen Sie sich: “Will ich wirklich um jeden Preis die Wahrheit finden, egal wohin die Beweise mich führen?”
    2. Objektiv zu sein bedeutet, in Bezug auf jeden Gesichtspunkt offen zu bleiben und den Prozess damit zu beginnen, Fakten und Beweise unter die Lupe zu nehmen statt nach einem Argument zu suchen, das Ihre bereits existierende Ansicht untermauert. Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, werden Sie nach einer kurzen Selbstprüfung Ihre Motivation kennen. Worauf es ankommt, ist, sich dieser Motivation bewusst zu sein.
    3. Wenn Sie Ihre eigene subjektive Position in Bezug auf das jeweilige Thema identifiziert haben, wird sie nicht unterbewusst Ihre Schlussfolgerungen beeinflussen.
    4. Der Detektiv oder Wissenschaftler muss immer offen für die Fakten bleiben. Sie müssen Ihre Loyalität zu jeder bereits existierenden Meinung oder zu sozialer Konformität beiseite legen.
    5. Wenn Sie objektiv sind werden Sie immer dem logischen Argument folgen und dies als das einzige Kriterium für die Einschätzung von Verlässlichkeit werten.

Bleiben Sie im Kontext:

    1. Zoomen Sie heran und wieder heraus. Ersteres, um Dinge im Detail zu untersuchen und Letzteres um den Gesamtzusammenhang im Auge zu behalten.
    2. Das ist der Prozess der Beobachtung des Zusammenhangs. Sie müssen herauszoomen um die Beziehung einiger Informationen zum großen Gesamtbild einzuschätzen.
    3. Wenn Sie zwischen dem Heran- und Herauszoomen hin und her wechseln, maximieren Sie Ihr Verständnis des größeren Gesamtbilds indem Sie ihre Erkenntnisse über die Details erweitern.
    4. Wenn Sie den Kontext fallenlassen, dann nur weil er sich nicht integrieren lässt.
    5. Durch Beobachtung des Gesamtzusammenhangs erreichen Sie einen großen Überblick und eine Einschätzung des großen Gesamtbilds. Und es ist genau dieses größere Gesamtbild, das Sie in der modernen Welt zu verstehen versuchen müssen um den Stress und die Beklemmung zu vermeiden, die das Leben in der unsinnigen Welt des Narrativs der Massen mit sich bringt.


Verbinden Sie die Punkte:

    1. Integrieren Sie neu gewonnene Erkenntnisse mit dem Rest der bereits existierenden Summe Ihres Wissens. Wägen Sie bewusst über die breite Fläche aller verschiedenen Bereiche Ihres Wissens ab, wie das Eine das Andere beeinflussen könnte.
    2. Der Wahrheitssuchende hält ständig nach Widersprüchen Ausschau. Sobald er sie bemerkt, müssen weitere Fragen gestellt werden und eine weitere Analyse ist notwendig um zu identifizieren, was falsch ist. Da in der Realität keine Widersprüche existieren, müssen Sie sicherstellen, dass auch in Ihren Grundvoraussetzungen, Ihrer Argumentation und Ihren Schlussfolgerungen keine auftauchen. Doch auch solange zu einer bestimmten Meinung eine konkurrierende Theorie existiert, stellt das einen ungelösten Widerspruch dar und muss untersucht werden um mit Zuversicht die falsche aussortieren zu können.
    3. Integration ist ein Prozess, bei dem man in Gedanken fortwährend Querverweise durchspielt. Die Gesamtheit Ihres Wissens muss als Teil der Widerspruchs-Prüfung die Gelegenheit haben, sich an allen anderen Vorstellungen zu reiben. Realität fügt sich ohne jegliche Widersprüche nahtlos zusammen und damit sie Ihnen etwas nützt muss somit Ihre mentale Landkarte der Realität sich genauso nahtlos zusammenfügen.
    4. Integration ist das Gegenteil von einer Aufteilung in verschiedene Bereiche und sichert die Beständigkeit Ihres Weltbilds, so dass es Sinn macht.
    5. Indem Sie jedes neu gewonnene Wissen mit Ihren bereits existierenden Erkenntnissen verbinden, können Sie sich neue Einsichten und das Verstehen neuer Prinzipien zu Nutze machen während Ihr Erkenntnisstand wächst. Nur wenn Sie neue Erkenntnisse völlig in Ihren bestehenden Wissensfundus integriert haben, können sie diese wirklich als neu gewonnene Werkzeuge nutzen um ihre intellektuellen Fähigkeiten zu erweitern.



Erste Schritte


Legen Sie Ihr Ziel fest:

Es ist wie bei allem anderen im Leben auch: Je klarer Sie Ihr Ziel definieren und identifizieren, was Sie erreichen wollen, desto wahrscheinlicher ist Ihr Erfolg. Denken ist eine bewusst vollzogene mentale Aktivität um etwas herauszufinden und neue Wahrheiten über die Welt zu erkennen. Ihnen muss auf jedem Schritt entlang des Weges Ihr Ziel bewusst sein. Es gibt zwei verschiedene Aspekte um Ihre Zielsetzung beim Denken festzulegen.

    1. Zunächst einmal müssen Sie in allen Stadien Ihrer Ermittlung klar definieren was Sie wissen wollen.
    2. Die Fragen, die Sie stellen, sind das entscheidende Werkzeug um Ihren Fokus zu schärfen. Je präziser Sie identifizieren können, was Sie herausfinden wollen, desto effizienter denken Sie und desto ordentlicher sind Ihre daraus entstehenden mentalen Akten.
    3. Seien Sie eindeutig, sowohl bei der Formulierung der Fragen, die Ihre Denkprozesse leiten, als auch bei allen Abwägungen.

Der zweite Punkt, in dem Ihre Zielsetzung eindeutig sein muss, beinhaltet eine Innenschau. Stellen Sie sich selbst forschende Fragen darüber, was genau Sie erreichen wollen. Sie könnten sich beispielsweise fragen: “Will ich wirklich die Wahrheit wissen und den Beweisen, egal wohin mich das führt? Gesetzt den Fall, die Wahrheit würde mich erschüttern der ich müsste eine Reihe meiner sonstigen Überzeugungen überdenken, bin ich bereit, das zu tun?“

Sie könnten sich auch fragen, ob Sie sicher sind, dass Sie nicht bereits eine Theorie haben, die Sie verteidigen wollen. Wenn das der Fall wäre würde es nämlich bedeuten, dass Sie sehr anfällig dafür sind, voreingenommen zu sein und nur Ihre bereits bestehende Meinung bestätigt finden wollen. Wenn es Ihnen mit der Suche nach der Wahrheit ernst ist, sind Sie natürlich an objektiver Realität interessiert. Indem Sie sich selbst diese Art von Fragen stellen, können Sie Ihre eigene Objektivität prüfen. Fragen Sie sich: „Ist mir irgendetwas anderes wichtiger als die Wahrheit herauszufinden? Habe ich irgendwelche emotionalen Bindungen an irgendein gewünschtes Ergebnis? Gibt es irgendwelche Faktoren, die mein Denken beeinflussen könnten?“

Es ist auch wichtig, dass es okay für Sie ist, wenn Sie herausfinden sollten, dass Sie falsch lagen. Jeder Detektiv weiß, dass man eine Person von der Liste der Verdächtigen streichen muss wenn sie ein solides Alibi vorweist oder andere Beweise auftauchen, die gegen ihre Täterschaft sprechen. Jedes Mal wenn Sie eine Idee aussortieren rücken Sie natürlich automatisch der Wahrheit ein Stückchen näher.

Prüfen Sie Ihre Definitionen:

Das ist die fundamentalste Vorarbeit. So viel Täuschung ist auf missverstandene oder mehrdeutige Bedeutungen zurückzuführen! Sie müssen ganz präzise sagen können, was jedes Konzept im Zusammenhang mit dem zu untersuchenden Thema bedeutet.
Seien Sie sich bewusst, dass es zu keinem der Konzepte, die wir benutzen, eine einzige, universelle Definition existiert. Definitionen können variieren. Sie verändern sich oft im Lauf der Zeit – absichtlich. Denken Sie nur einmal an das Beispiel des Wortes ‘Erreger’. Es hat gemäß dem
Oxford English Dictionary zwei Definitionen:

    1. Ein Mikroorganismus, insbesondere von der Art, die Krankheiten verursacht.
    2. Eine kleine, scheinbar simple Struktur (wie ein befruchtetes Ei), aus der sich neues Gewebe zu einem vollständigen Organismus entwickeln kann.

Es ist interessant und bemerkenswert, dass die erste Definition nahezu das Gegenteil der zweiten ist. Die erste Definition umschreibt ein Pathogen, das Krankheiten verursacht und die zweite den Ursprung neuen Lebens. Noch interessanter wird es, wenn man beachtet, dass es sich bei der zweiten hier angeführten Definition um die älteste ursprüngliche Bedeutung des Konzepts handelt, die also richtigerweise eigentlich an erster Stelle stehen sollte. Die erste Definition wurde erst hinzugefügt nachdem die Erreger-Theorie durch Betrug und Propaganda im embryonalen medizinischen Establishment populär gemacht wurde.

Fragen Sie sich einmal nach der Definition des Begriffs “Nachhaltigkeit”. Was bedeutet das? Es ist sehr wahrscheinlich, dass die offizielle Definition, die von Organisationen wie dem Weltwirtschaftsforum benutzt wird, sich von der Ihren unterscheidet. Hier sind noch ein paar weitere Tipps für das Bewusstsein im Hinblick auf Ihre Definitionen:

    1. Seien Sie sich sowohl Ihrer eigenen Definitionen für jedes Konzept als auch der Definitionen bewusst, die andere dem gleichen Konzept geben. So können Sie prüfen, ob Sie überhaupt über ein und dieselbe Sache sprechen oder aneinander vorbeireden (über eigentlich ganz verschiedene Dinge).
    2. Klare Definitionen im Kopf zu haben wird Sie davor schützen, durch Mehrdeutigkeiten in die Irre geleitet zu werden. Mehrdeutigkeit ist nämlich ein Mittel, das eingesetzt wird um Menschen zu täuschen. Dabei wird einfach die Bedeutung eines Konzepts im selben Satz oder in derselben Argumentationskette geändert.
    3. Es gibt grundlegende Regeln für die Formulierung von Definitionen. Dazu werde ich zukünftig noch einen Artikel schreiben. Im Moment ist hier einfach wichtig, dass Ihnen bewusst ist, welche Definition Sie benutzen und welche Definition andere benutzen könnten, die vielleicht von Ihrer abweicht.

Sammeln Sie alle Informationen:

    1. Untersuchen Sie ALLE konkurrierenden Theorien, Behauptungen, Thesen oder Argumente. Das bedeutet auch, sich nicht von Begriffen wie ‘Verschwörungstheorie’ oder ‘Fake News’ abschrecken zu lassen.
    2. Beim Sammeln all der unterschiedlichen Sichtweisen ist es wichtig, darauf zu achten, wer was sagt und wie hoch deren Level an Vertrauenswürdigkeit anzusetzen ist. Das ist eine wichtige, auf den Kontext bezogene Information.
    3. Bei der Wahrheitssuche ist es entscheidend, alle Theorien und Argumente zu verstehen. Was sagen die Leute, die eine gegenteilige Sicht vertreten?
    4. Bleiben Sie immer offen für neue Informationen. Ansonsten suchen Sie nicht nach der Wahrheit, sondern halten an einem Dogma oder einer Religion fest.

Durchgängige wichtige Techniken


Nachdem Sie sich auf diese Weise vorbereitet haben, können Sie zu den Methoden übergehen, die im fortlaufenden Prozess des Suchens nach Argumenten, die logisch stärker sind als andere, wiederholt zum Einsatz kommen. Diese Methoden hängen zusammen und müssen in einem gewissen Maß durch den gesamten Prozess der Wahrheitsfindung hindurch alle im Sinn behalten werden. So wie die Erkenntnis der Realität selbst müssen alle Denktechniken miteinander verbunden sein und in jedem Stadium beachtet werden. Während wir eine Technik anwenden, müssen wir all die anderen im Hinterkopf behalten. Doch mit etwas Übung wird das schnell zur zweiten Natur. Wenn wir ein funktionales Bildungssystem hätten, würde dieser Prozess bei allen Erwachsenen automatisch bereits installiert sein.

Trennen Sie die miteinander verwobenen Themen.

    1. Oft werden Themen zusammengemixt, entweder aus Versehen oder mit Täuschungsabsicht. Denken Sie nur einmal an die vegetarische Lebensweise und Grausamkeit gegenüber Tieren. Diese beiden Themen haben natürlich Berührungspunkte, aber es sind dennoch zwei separate Themen.
    2. Achten Sie darauf, dass Sie in einem Gespräch nicht aneinander vorbeireden.
    3. Das erfordert manchmal eine weitere Prüfung der Definitionen.
    4. Beobachten Sie Ursache und Wirkung um Problemkreise auseinander zu dividieren.
    5. Denken Sie in Prinzipien. Wo sonst sehe ich in dieser Realität das gleiche Muster?
    6. Fragen Sie sich, was untereinander in irgendeiner Beziehung steht und auf welche Weise.

Analyse der stillschweigenden Voraussetzungen:

Das kann wirklich hilfreich sein wenn man einer Sache auf den Grund gehen will. Und der Detektiv muss den Dingen auf den Grund gehen. Er muss an die Wurzeln vordringen, an die Grundursachen. Es ist entscheidend, zu Beginn einer Argumentationskette alle Fakten zu identifizieren, NICHT am Ende! Ein einziges unzuverlässiges Glied in dieser logischen Argumentationskette bedeutet, dass alles Weitere danach nicht fundiert ist, keine solide Schlussfolgerung darstellt und somit nicht wahr sein kann!

    1. Es ist ein Prozess des “Auspackens” der Ideen um zu sehen, wovon wirklich ausgegangen wird. Die Idee der „Klimakrise“ beispielsweise geht von vielen Dingen aus, die nicht unbedingt wahr sind. Sie geht davon aus, dass…
        1. ... CO2 eine Veränderung des Klimas herbeiführt
        2. ... mehr CO2 bedeutet, dass es wärmer wird
        3. ... es ein Problem ist, wenn es wärmer wird
        4. ... mit einem Mehr an CO2 in der Atmosphäre keinerlei Vorteile einhergehen.
    2. Was ist eine gegebene Tatsache und was ist eine reine Vermutung?
    3. Was wird hier vermutet? Sind diese Vermutungen wirklich wahr?
    4. Wenn das wahr sein sollte, was sonst muss dann noch wahr sein?

Eliminieren Sie das Unmögliche:

    1. Zur Erinnerung: Widersprüche gibt es in der Realität nicht.
    2. Jeder Widerspruch in einer Diskussion oder einem Narrativ ist ein Alarmsignal und deutet darauf hin, dass irgendetwas nicht stimmt!
    3. Weitere Ermittlungen sind erforderlich.
    4. Wenn Dinge einfach keinen Sinn machen, ist es nötig, andere Hypothesen in Form einer verborgenen Agenda mit in Betracht zu ziehen.
    5. Es ist leichter, in einer Argumentationskette einen Fehler zu finden als selbst eine stichhaltige Argumentationskette aufzubauen. Das Falsche ist leichter zu identifizieren als das Wahre. Somit ist es immer klug, den Rat von Sherlock Holmes zu befolgen und zuerst das Unmögliche zu eliminieren.
    6. Wenn das vom Tisch ist, was leicht zu widerlegen ist, wird das Bild schon weitaus klarer und die Beziehung zwischen den Fakten kann leichter eingeschätzt werden.

Wägen Sie alle Argumente ab:

    1. Sie müssen alle Für und Wider sämtlicher konkurrierenden Behauptungen abwägen. Kein Detektiv, der sein Geld wert ist, würde aus irgendeinem Grund irgendeinen Ermittlungsansatz außer Acht lassen. Alle möglichen Verdächtigen und Motive müssen unbedingt in Erwägung gezogen werden.
    2. Das erfordert in jedem Fall das Suchen nach einem logischen Argument und die Einschätzung seines Stärkegrades an Logik.
    3. Es bedeutet, die zur Verfügung stehenden Indizien und Beweise zu werten und ihre Glaubwürdigkeit einzuschätzen.
    4. Hüten Sie sich vor logischen Denkfehlern, Doppeldeutigkeiten, Paulschalurteilen, statistischen Taschenspielertricks und einem Schwall anderer Tricks, die von den Sophisten und Betrügern gegen Sie ausgespielt werden.

Denken Sie in Grundsätzen:

    1. Das bedeutet, zu Beginn der Argumentationskette den Dingen auf den Grund zu gehen. Es bedeutet also, An Anfang anzufangen. Was das Narrativ um das Coronavirus betrifft, würde das bedeuten, die Frage zu stellen, was ein Virus denn überhaupt ist und ob es wirklich Krankheiten verursacht. Doch in jedem Stadium Ihrer Ermittlungen müssen Sie Ursache und Wirkung im Auge behalten um die gegebenen Tatsachen zu identifizieren und Grundursachen von den bloßen Folgen dieser Ursachen unterscheiden zu können.
    2. Gibt es etwas noch Fundamentaleres, das es zu bedenken gilt?
    3. Wovon geht die Quelle meiner Informationen aus?

Prüfen Sie die Schlussfolgerungen:

    1. Auch hier wieder: Stellen Sie Fragen und beobachten Sie Ursache und Wirkung um abzuschätzen, was passieren wird oder mit einiger Wahrscheinlichkeit passieren könnte.
    2. Das erfordert das Denken in Prinzipien.
    3. Suchen Sie nach einer Agenda indem Sie die Frage stellen: „Wem nützt das?“ oder „Wer gewinnt dadurch Geld oder sonstige Vorteile?“
    4. Fragen Sie: “Wohin führt das und wem könnte es dienen?”
    5. Fragen Sie: “Wohin führt das und was wird dadurch ausgeschlossen?”
    6. Fragen Sie: “Wohin führt das und was muss logischerweise daraus folgen?”

Schätzen Sie die Sicherheit ein:

    1. Lassen Sie nicht zu, dass abstrakte Philosophen Ihnen weismachen, dass Sicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt Theorien wie Kohärentismus, Pragmatismus, Nihilismus oder Deflationismus. All diese Philosophien werden Sie nur verwirren und sie haben alle nur wenig oder überhaupt keinen praktischen Nutzen. Ich betrachte sie als nutzlose Ablenkung.
    2. Sicherheit existiert auf einer Stufenskala: Möglich – Wahrscheinlich – Höchst Wahrscheinlich – Ohne Begründeten Zweifel – 100% Sicher. Sie können in Bezug auf alle praktischen Zwecke unseres alltäglichen Lebens auf den Level ‘Ohne Begründeten Zweifel’ gelangen wenn Sie es richtig anstellen.
    3. Sicherheit ist das Maß dessen, welche Menge an Indizien und Beweisen eine bestimmte Schlussfolgerung untermauert.
    4. Eine Schlussfolgerung, die das Prädikat ‘Ohne Begründeten Zweifel’ erhält, muss von allen vorliegenden Indizien und Beweisen untermauert werden und darf zu keiner von ihnen im Widerspruch stehen.
    5. Sie müssen sicherstellen, dass nicht eine andere Schlussfolgerung ebenfalls mit allen Belegen im Einklang ist und keiner davon widerspricht. Andernfalls kann die betreffende Schlussfolgerung lediglich als ‘Wahrscheinlich’ eingestuft werden.
    6. Das Gefühl, sicher zu sein ist nicht dasselbe wie erkenntnistheoretische Sicherheit. Menschen lechzen nach einem Gefühl der Sicherheit da erkenntnistheoretische Sicherheit ein Erfordernis fürs Überleben ist. Gefühle sind aber keine verlässliche Führung zu Erkenntnis, Wissen oder Wahrheit.
    7. Vermeiden Sie Abkürzungen wie voreilige Schlüsse zu ziehen oder Fakten zu erfinden.
    8. Geben Sie niemandem einen Vertrauensvorschuss. Gefühle und Emotionen sind keine Abkürzungen zu Wissen und Erkenntnis!
    9. Prüfen Sie Ihre eigene Voreingenommenheit indem Sie sich fragen: “Was würde ich als Beweis dafür akzeptieren, dass ich falsch liege?”
    10. . Prüfen Sie Ihr Ergebnis auf logische Denkfehler indem Sie sich fragen: “Was überzeugt mich davon, dass das wahr ist?“ Sie sollten in der Lage sein, eine stimmige, präzise und rationale Antwort zu geben.

Integrieren Sie die Schlussfolgerungen zu einem einzigen, in sich schlüssigen Ergebnis

    1. Zum guten Schluss verbinden Sie gedanklich alle Punkte. Verbinden Sie alles miteinander indem Sie sicherstellen, dass jede Tatsache einen logischen Zusammenhang mit allen anderen hat. Lassen Sie jedes Teil der Information jedes andere Teil informieren.
    2. Prüfen Sie alles auf Widersprüche. Jeder Widerspruch bedeutet, dass weitere Ermittlungen erforderlich sind. In der Realität gibt es keine Widersprüche und somit sollte es auch in Ihrem Denken keine geben. Ihre mentale Landkarte muss die Realität so akkurat wie möglich widerspiegeln.
    3. Prüfen Sie die Übereinstimmung mit Ihrem übrigen Wissensstand.
    4. Sie können nur dann etwas als wahr begreifen und als Erkenntnis betrachten wenn Sie auch verstehen, warum es wahr ist und dieses Warum auch anderen erklären können. Integration in die sich nicht widersprechende Summe aller Informationen ist der Weg dorthin.

Die Wahrheit zu finden kostet Mühe und ist nicht leicht. Doch es ist ein immens lohnendes Unterfangen. Lassen Sie sich nicht von der damit verbundenen Arbeit überwältigen denn wenn man einmal angefangen hat macht das Ganze sogar Spaß und der Lohn könnte nicht größer sein. Es macht Spaß, sich als Detektiv zu betätigen und es ist lohnend, sich dessen sicher zu sein, was man zu wissen behauptet. Sie müssen die Wahrheit kennen weil sie eine akkurate Landkarte der Realität besitzen müssen um am besten zu wissen, wie Sie handeln und leben sollten und was zu tun und zu lassen ist. So werden Sie bewusster und es ist enorm wichtig für Ihren Erfolg im sozio-politischen Kontext unserer Zeit.