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Was ist das Bild des Tieres?


von Gina Weinrich

„Mit Hilfe solcher außergewöhnlicher Taten, zu denen es (das zweite Tier, das aus der Erde kommt) vom ersten Tier ermächtigt war und die es in seiner Gegenwart vollbrachte, gelang es ihm, die Bewohner der Erde irrezuführen. Es überredete sie, ein Standbild zu Ehren des Tieres zu errichten, das vom Schwert tödlich getroffen und trotzdem wieder lebendig geworden war. Es wurde sogar dazu befähigt, dieser Nachbildung des ersten Tieres Leben einzuhauchen, so dass das Standbild reden konnte und alle töten ließ, die sich weigerten, es anzubeten.“ (Offenbarung 13:15)

„Es könnte die größte bewegliche Statue aller Zeiten auf der Welt sein und alles Vergangene weit in den Schatten stellen. Dieses Kunstwerk ist eine atemberaubende Besucherattraktion und niemand kann der Versuchung widerstehen, sofort ein Selfie zu machen. Noch fragt sich die Bevölkerung: „Was ist das und warum steht das jetzt hier?“ Solche Kunstwerke ermöglichen es uns, zu unserer Stadt einen ganz anderen Bezug zu bekommen. Sie vermitteln uns eine Begeisterung für den Ort, an dem wir leben und fordern uns heraus, große Dialoge über entscheidende Themen anzufachen, die uns als Bürger bewegen.

So wurde beispielsweise letzten Monat am der Tag der Erde (22. April) in Camden in New Jersey eine ganz neuartige Ausstellung zum Thema Klimawandel auf die Beine gestellt. Dort war eine fast fünf Meter hohe Stahlkonstruktion als eine Art Mahnmal zum umsichtigen Umgang mit Abfall aufgebaut und eine Maschine, in der Mehlwürmer Styropor fressen – alles um das illegale Abladen von Müll in der Stadt zu bekämpfen. Derartige Dinge sind wunderbar dynamisch, bringen uns zusammen und begeistern uns. Sie sind eine gute Möglichkeit um ins Gespräch zu kommen.

Kunstwerke wie der Riese bringen auch als Touristenattraktion ein großes Plus in die lokale Haushaltskasse und unterstützen so die örtliche Wirtschaft. Eine Reihe von Unternehmern versuchen gerade, dieses gewagte Projekt zu finanzieren, das pro Statue rund 18 Millionen Dollar kostet und genau das alles tun wird. Es ist Statue, Geschäft, Museum, Stiftung und Versammlungsort, alles gebündelt in einem einzigen Erlebnis. Das hier ist gigantisch, ungewöhnlich und prächtig und macht sich die Technologie zunutze um die Menschheit zu feiern. Es handelt sich um einen Riesen, mehr als 10 Stockwerke groß und ganz mit einer LED-Fassade ummantelt. Er besteht aus einem Netz an unzähligen, vorprogrammierten LED-Pixeln. Der Riese bewegt sogar seinen Kopf und seine Arme und kann sprechen.


Seine Schöpfer sagen, er symbolisiert das menschliche Potential und eine grünere Zukunft. Die Welt muss sich ändern und der Riese will Teil dieser Veränderung sein und uns alle inspirieren, unser volles Potential auszuschöpfen und uns helfen, diesen Planeten zu retten. Das Ziel der Initiatoren besteht darin, in insgesamt 21 Städten einschlielich Phoenix jeweils eine solch kolossale Statue aufzustellen, um die Riesen in unserer Mitte in den Fokus zu rücken. Die Riesen sollten ein fester Bestandteil der jeweiligen Gemeinden werden, bieten etwas wirklich Positives und Inspirierendes und Spaß für die ganze Familie. Es ist nicht einmal mehr nötig, auf traditionelle Weise ein Selfie zu machen, das macht der Riese für Sie! Wer nicht selbst vor Ort ist, kann sich sogar mit einem Smartphone oder Tablet scannen, sein Bild auf die Statue hochladen und dann sein Riesen-Selfie allen Freunden und Bekannten in den sozialen Netzwerken zugänglich machen.

Nach dem Corona-Jahr, das wir alle hinter uns haben, sowohl auf lokaler Ebene als auch global, können wir so wieder zusammen kommen und das ist genau das, was wir jetzt brauchen. Die ganze Idee hinter diesem Projekt ist, dass der Riese die jeweils lokalen Riesen in unserer Mitte zur Schau stellt. Jeder kann hingehen und ein Selfie machen, ist das nicht cool?“


Der obige Text ist eine von mir selbst aus verschiedenen Quellen komprimierte Zusammenfassung einiger Reportagen, die in den amerikanischen Medien über diese Statue und das gesamte geplante Projekt veröffentlicht wurden.

Um Ihnen einen ersten optischen Eindruck von „ihm“ zu vermitteln, zeige ich Ihnen zunächst ein Foto:


Ansonsten gibt es
hier noch einen deutschsprachigen Artikel mit größeren Bildern, den Sie sich anschauen können:

Optisch am interessantesten finde ich jedoch die Darstellung auf der eigenen
Internetseite der Initiatoren. Hier bekommt man durch Scrollen auf der Startseite bereits einen lebhaften Eindruck davon, wie die Statue in Zukunft ständig eine andere Person darstellen soll.

Was ist ihr erster Gedanke wenn sie das sehen? Mich hat es an das Tier aus dem Buch der Offenbarung erinnert und auch an die goldene Götzenstatue, die König Nebukadnezar aufstellen ließ und von der wir im Buch Daniel lesen können.

Dass wir in der Endzeit leben dürfte inzwischen jedem klar sein. Je nachdem an welche Bibelauslegung zum Thema Endzeit man persönlich glaubt finde ich es auch nachvollziehbar, dass einige auf den Gedanken kommen, dass wir bereits in die Trübsalszeit eingetreten sind. Die derzeitige oder eine zukünftige Impfung könnte tatsächlich das „Zeichen des Tieres“ sein und bei dieser Riesen-Statue könnte es sich potentiell durchaus um das in Offenbarung 13:14-15 erwähnte „Bild des Tieres“ handeln.

Mir fällt auf, dass die Berichterstattung über die Riesen-Statue sich sehr solche oberflächlichen und egozentrischen Dinge wie das Aufnehmen von Selfies zunutze macht um Begeisterung für diesen Riesen zu schüren. Alles zielt darauf ab, dass man das alles für einen harmlosen Spaß halten soll und jeglichen Argwohn fallen lässt.

Dabei sollte sich jeder die Frage stellen, warum dieses unheimliche, dämonische Götzenbild mit menschlichen Zügen in Wirklichkeit da steht. Jeder normale Mensch müsste das eigentlich irgendwie ein bisschen unheimlich finden, aber hier wird uns locker und leicht in beschwingtem und munterem Ton erzählt, wie positiv das doch alles ist.

In einer der amerikanischen Reportagen äußerte sich eine Frau namens Stephanie Dockery, ihres Zeichens Mitglied von
Bloomberg Philantropies, gegründet von dem amerikanischen Politiker und Unternehmer Michael Bloomberg, ebenfalls in diesem Tenor zu dem Projekt. Das allein gibt bereits zu denken, denn diese Organisation gehört mit Haut und Haar zu den „üblichen Verdächtigen“, die sich nur zu gerne hinter dem Mäntelchen der Wohltätigkeit verstecken. Natürlich ist sie in Schwarz und Weiß gekleidet, ganz gemäß dem üblichen Tribut an die Freimaurer. Bewusst hat man hier eine Person gewählt, die wie die nette Frau von nebenan wirkt und vertrauenswürdig erscheint. Ihr würde man nie zutrauen, dass sie einen belügt.

Selbstverständlich ist es ein Muss, dass das Thema Klimawandel wieder kräftig mit in die Berichterstattung einfließt und der ewige Slogan vom „Zusammen“ und „Gemeinsam“ oft genug im Text untergebracht wird. Auch der Einsatz der Technologie als Mittel „um die Menschheit zu feiern“ wird hier als das Nonplusultra dargestellt, obwohl das in Wirklichkeit überhaupt nicht gut ist und uns die Bibel in Römer 1:24-25 warnt:

„Deshalb hat Gott sie den Begierden ihres Herzens überlassen und der Unsittlichkeit preisgegeben… Denn sie vertauschten die Wahrheit, die Gott sie hatte erkennen lassen, mit der Lüge; sie verehrten das Geschaffene und dienten ihm statt dem Schöpfer, der doch für immer und ewig zu preisen ist.“

Bei dieser Statue handelt es sich also zunächst einmal um eine massive Götzenfigur, was an sich für jeden christlich denkenden Menschen bereits ein großes Warnsignal sein sollte. Dann soll es auch noch darum gehen, „die Menschheit zu feiern“. Da gibt es aber nichts zu feiern. Ohne Christus sind wir ein absoluter Fehlschlag. Wir selbst haben überhaupt nichts vorzuweisen, was man feiern könnte. Feiern sollten wir stattdessen unseren Schöpfer bzw. Jesus Christus.

Die LED-Haut der Riesen-Statue wirkt irgendwie wie die eines Reptils. Dieses über 10 Stockwerke große Götzenbild kann jeden beliebigen Menschen abbilden und darstellen. Die Designer sagen, das soll alles unser menschliches Potential in den Vordergrund heben und eine grünere Zukunft in den Fokus rücken. Gott hat in alldem überhaupt keinen Platz. Hier geht es ausschließlich darum, das Geschöpf – den Menschen – und menschliche Leistungen und Errungenschaften anzubeten. Eine Reporterin bringt nahezu enthusiatisch zum Ausdruck, was für eine atemberaubende Leistung dieses Standbild doch ist und wie weit wir es doch als Menschheit gebracht haben.

Natürlich dürfen die üblichen Mantras nicht fehlen: eine grünere – natürlich globale – Zukunft, der – natürlich globale – Klimawandel, die Welt muss sich – global, versteht sich – ändern, der Planet muss gerettet werden und dieser Riese will daran Anteil haben. Keine Rede von Jesus Christus als Erlöser – nein, dieses monströse Götzenbild soll helfen, den Planeten zu retten.

Man kann buchstäblich “eins werden” mit dem Bild des Götzen indem man in diese digitale Kabine springt, wo man von der innewohnenden Technolgie gescannt wird. In der Folge wird das gescannte Bild dann auf die Statue selbst hochgeladen. Natürlich wird uns das als „das coolste Selfie aller Zeiten“ verkauft. Besucher sollen zudem von den Schultern des Riesen aus einen Panoramablick über die Stadt genießen und im Inneren der Statue sowohl speisen als auch einkaufen können.

Der Preis für ein solches Monstrum muss natürlich passenderweise mit 18 Millionen Dollar beziffert werden, damit auch die 666 mit von der Partie ist: 6+6+6=18. Zudem soll der Bau eines solchen Giganten samt Montage genau 18 Monate dauern! Sie reiben uns ihren Spott förmlich unter die Nase. Wenn man sich das Ganze einmal genauer durch den Kopf gehen lässt, kann es niemals sein, dass dieses über zehn Stockwerke große Standbild aus LED Zellen für „nur“ 18 Millionen Dollar umzusetzen ist, sondern wahrscheinlich
erheblich (!) mehr kostet. Aber der Bevölkerung kann man ja alles erzählen, es wird ja nichts hinterfragt!

Meiner Meinung nach ist es auch kein Zufall, dass von den insgesamt 21 Städten, die mit einer solchen Statue „beglückt“ werden sollen, nur eine einzige namentlich genannt wird – und das ist ausgerechnet Phoenix in Arizona in den USA. Das ist meines Erachtens ein Symbol für Phönix aus der Asche. Wie ich gelesen habe, sollen die Statuen, nachdem sie in den 21 auserkorenen Städten aufgestelt wurden, jede Stunde die Erscheinung wechseln sowie Arme und Kopf bewegen und sowohl sprechen als auch singen. Somit wirken sie nach außen hin tatsächlich als wären sie lebendig.

Ist es nicht interessant, dass es heißt, dass das zweite Tier aus der Offenbarung die Macht hatte, diesem Standbild des ersten Tieres Leben einzuhauchen? Natürlich wissen wir, dass diese Statue eines Riesen, wenn sie demnächt in Phoenix oder auch irgendwo bei uns (die Stadt Berlin hat sich ja wohl auch um ein Exemplar beworben) aufgestellt wird, nicht wirklich lebendig ist. Wenn man aber bedenkt, dass der Apostel Johannes noch keinerlei Ahnung von der heutigen Technologie hatte, ist es verständlich, dass er seine Vision auf diese Weise beschrieben hat.

Sollte es soweit kommen, dass wir persönlich erleben, dass der Antichrist die Weltbühne betritt (oder auch eine Fälschung, ein angeblicher Antichrist) und sich über diese Standbilder präsentiert und Botschaften weitergibt, wissen wir, was wir davon zu halten haben. Noch vor ein paar Jahren hätte ich so etwas für vollkommen fernab der Realität gehalten, aber mittlerweile muss man auf alles gefasst sein.

Vermeintliche „Christen“ halten es für unmöglich, dass es sich bei der Impfung (der jetzigen oder einer späteren) um das Zeichen des Tieres handelt und sagen: „Nein, Gott würde es niemals zulassen, dass wir derart getäuscht werden! Beim Zeichen des Tieres würden wir definitiv wissen, dass es das Zeichen ist.“ Das sehe ich anders. Wir sollten uns als Christen definitiv von solchen Dingen wie diesem Götzenbild und den Impfungen fernhalten.

In 2. Korinther 11:14 verrät uns die Bibel, weshalb die Menschen sehr wohl derart getäuscht sein können:

„Das ist allerdings kein Wunder, denn der Satan selbst tarnt sich als Engel des Lichts.“

Satan selbst präsentiert sich also durchaus als etwas, was ohne den Einsatz geistlichen Urteilsvermögens als harmlos, wunderbar oder wünschenswert erscheint. Die Leute, die darauf hereinfallen, haben keine Ahnung, dass sie einer Täuschung zum Opfer gefallen sind. Das ist ja gerade der Inbegriff des Wortes „Täuschung“, dass man eben nicht merkt, dass man auf etwas hereingefallen ist.

Immun dagegen wird man einzig und allein durch den Heiligen Geist. Das ist die einzige „Impfung“, die wir brauchen. Wer vom Heiligen Geist geleitet ist, hat die gleiche Gesinnung wie Christus und wird nicht verführt.

Es gibt kaum einen Bibelvers, der unsere heutige Gesellschaft so gut beschreibt wie Jesaja 5:20, hier in der Fassung der Zürcher Bibel:

„Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse, die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis, die Bitteres süss machen und Süsses bitter!“

Erleben wir das nicht an allen Fronten?

Noch eine letzte Bibelstelle in diesem Zusammenhang:

„Hinter dem Auftreten des Gesetzlosen steht der Satan mit seiner Kraft, was sich in allen möglichen machtvollen Taten zeigen wird, in Wundern und außergewöhnlichen Geschehnissen – allesamt Ausgeburten der Lüge – , in Unrecht und Irreführung aller Art. Damit wird es dem Gesetzlosen gelingen, die zu verführen, die ihrem Verderben entgegengehen. Sie gehen verloren, weil sie die Wahrheit, die sie hätte retten können, nicht geliebt haben. Deshalb schickt Gott ihnen einen Geist der Verblendung, der sie dazu bringt, der Lüge Glauben zu schenken. Das geschieht, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.“ (2. Thessalonicher 2:9-12)

Exkurs für alle, denen Bibelstellen wie die obige Angst machen:

Das erklärt, was momentan los ist. Alle Menschen, die sich die Spritze setzen lassen und diesen Riesen hier für ein wunderbares Kunstwerk halten, müssen meiner Meinung nach höchst wahrscheinlich in diese Kategorie fallen, eine andere Erklärung finde ich dafür nicht. Diese Menschen wollen die Wahrheit nicht und bekommen daher, was sie stattdessen gewollt haben: Lüge und Täuschung. Sie sind auf dem breiten Weg unterwegs…ich hoffe und bete, dass Sie nicht zu dieser Gruppe gehören wollen.